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In unregelmässigen Abständen berichte ich hier über meine fotografischen Aktivitäten. Wenn Sie ein E-Mail erhalten möchten, wenn es einen neuen Eintrag gibt können Sie sich hier
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Dienstag, 19. August 2014

Wale im Alexander Archipel in Alaska

Wunderschöne Begegnungen mit Walen

Die spektakuläre Landschaft von Alaska, Wale und Grizzlybären. Drei Themen, die eine Reise nach Alaska zum Erlebnis werden lassen. Dazu, für Alaska, fantastisches Wetter mit viel Sonnenschein und nur einem Tag Regen. Mücken, die sich in Grenzen halten und Lichtverhältnissen, die des Fotografen Herzen erfreuen.
Der erste Teil der Reise ist eine einwöchige Bootsfahrt im Alexander Archipel, den Gewässern vor Juneau, im Südosten von Alaska. Das Boot ist klein und eng für die acht Gäste, aber trotzdem gemütlich. Die Begegnungen mit Buckelwalen und Orcas finden dafür in den Weite des Meeres statt. Wobei die Wale manchal zum Greifen nah am Boot auftauchen und ich vom Nebel ihres "Ausblas" nass werde.
 
http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Travel/Alaska%202014%20Whale%20watching/index.html

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Die Fischgründe in den Gewässern sind reich an Heringschwärmen. Die Buckelwale nutzen eine spezielle Technik, um diese zu fangen. Mit dem Gesang des LEitwales werden die Heringe an die Oberfläche getrieben. Dann machen die Wale einen "Vorhang" aus Luftblasen um den Schwarm, tauchen darunter und schiessen mit weit geöffnetem Maul an die Oberfläche.

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Eine Begegnung der besonderen Art kann ich mit einem "Eisberg" erleben.  Unscheinbar treibt er in der Weite des Archipels vor sich hin. Bei der Annäherung des Bootes wird er durch die Wellen plötzlich instabil und dreht sich. Im Gegenlicht der spärlichen Sonnenstrahlen offenbart sich eine Eisskulptur von unglaublicher Schönheit. Das Innenleben des Jahrtausende alten Eises zeigt Skulpturen, wie ich sie noch nie gesehen habe.

http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Travel/Alaska%202014%20Whale%20watching/index.html

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Ganz besonders spektakulär sind die Buckelwale, wenn sie springen. Aber auch schwierig zu fotografieren! Man weiss nie, wo sie springen - entweder geschieht es zu weit weg, oder im Rücken oder auch zu nahe! Ein, zwei Sekunden und schon sieht man nur noch die weisse Gischt.

http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Travel/Alaska%202014%20Whale%20watching/index.html

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Das Meer ist im Archipel meist ruhig und in den Buchten, wo wir jeweils über Nacht ankern, ist es oft spiegelglatt. Die untergehende Sonne verzaubert die Landschaft in eine Rhapsodie aus blau und orange.

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Mittwoch, 26. März 2014

Zurück bei den kleinen Eisbären

Die Faszination der Eisbären hat mich zurück gebracht in den Wapusk Nationalpark, ca. 60 Kilometer südlich von Churchill an der Hudson Bay in Kanada. Dort, wo eisige Winde für Temperaturen bis minus 50° Celsius sorgen, gebären Eisbärenmütter ihre Jungen in tiefverschneiten Höhlen. Im März, wenn die kleinen Eisbären 3 Monate alt sind, kommen sie aus den Höhlen um mit den Jungen an die Hudson Bay zu wandern, denn die Mütter brauchen nach einer langen Fastenzeit dringend Futter. 
Wie schon 2012 war es schwierig sie zu fotografieren. Ich sah in den neuen Tagen nur eine einzige Mutter mit einem einzelnen Jungen. Sie war extrem scheu und zeigte sich in den neun Tagen nur für insgesamt etwa 12 Minuten! Das Licht war aber spektakulär und das Junge hat sich zum Glück häufiger gezeigt und war sehr verspielt. Trotz mühsamer Reise (drei Tage hin mit Blizzard..., zwei Tage zurück mit Blizzard...) hat es sich gelohnt. Ein einmaliges Erlebnis.

Erstaunt, dass sie erwartet wird, kommt die Mutter nach 6 Monaten aus der Höhle und schüttelt sich erst mal den Schnee von ihrem Fell. Das abendliche Gegenlicht sorgt für einen spektakulären Effekt.

http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Animals/Mammals/Bears%20%28Polar%29/slides/_14G0081.html



Schon bald folgt das Junge der Mutter und sieht zum ersten Mal in seinem Leben das Tageslicht. Ein emotionaler Moment, der mich tief berührt. Es ist Fotografen sehr selten gegönnt, dass sie diesen Moment miterleben und fotografieren können.



Bevor sich die Mutter auf den Weg zum Meer macht, gräbt sie erstaunlicherweise in einer Distanz von etwa einem Kilometer eine neue Schneehöhle. Dort bleibt sie für fast eine Woche, bevor sie sich an einem frühen Morgen auf den Weg macht. Nur selten zeigt sie sich während wir dort sind. Das Junge lässt sie alleine draussen spielen - sehr zu unserer Freude. Mit meinem neuen Nikon 800mm Objektiv gelingen mir Aufnahmen mit fast unglaublicher Schärfe.

 

 

Die unendliche Weite des Wapusk Nationalparks, nur unterbrochen von kleinen Baumgruppen entlang der vielen zugefrorenen Seen, die Kälte, die raue Natur faszinieren mich immer wieder. Die Sonnenuntergänge sind spektakulär und die eisigen Winde brutal. «Our wilderness will touch you» heisst der Slogan der lokalen Guides.

 
Weitere Bilder können hier gesehen werden:

Sonntag, 9. Februar 2014

Menschen & Natur im Südwesten von China

Es gibt es noch – das alte China – allerdings muss man weg von den Zentren, den grossen Städten. Hinaus aufs Land. Der Südwesten von China bietet nicht nur einmalige Landschaften. Er ist auch Heimat von verschiedenen Minderheiten. China ist unglaublich vielfältig. Ich habe im letzten Oktober einen kleinen Teil davon gesehen. Abseits der touristischen Trampelpfade. Unterwegs mit einheimischen Guides, die Land und Leute kennen, die mir ermöglichten in Kontakt mit der Bevölkerung zu kommen.

Guilin und Yangshuo
Guilin ist bekannt für die einmaligen Karstberge. Zahlreiche Hügel erheben sich kegelförmig oder auch schmal wie Säulen aus der ebenen Fläche und bilden  ein einzigartiges Panorama. Das kleine Dorf Daxu am Lijiang River liegt etwa 20km südöstlich von Guilin und ist weitgehend authentisch geblieben. In Yangshuo mache ich auf dem Yulong-Fluss, einem ruhigen Nebenarm des Li-Flusses, eine Bambus-Flossfahrt durch die fantastische Karstlandschaft.

http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Travel/China%202013/index.html

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Reisterassen um Longsheng
Die nächste Station ist Longsheng mit den Longji-Terrassenfeldern, die eine grossartige, in unterschiedlichen Grüntönen leuchtende Attraktion, bilden. Ich übernachte inmitten der Reisterassen in der Lian-Lodge, einem fantastisch schönen Hotel. Longsheng ist auch Heimat der Dong, einer kleinen Minderheit. Die Frauen der Dong schneiden ihre Haare nur einmal im Leben, wenn sie heiraten. Offen reichen die Haare bis an den Boden. Aufgesteckt sind sie der Stolz dieser Minderheit.

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Wind- und Regenbrücken von Sanjiang
Das Dorf Ba'ao ist Heimat der Dong Minderheit. Sie sind bekannt für die einmalige Architektur ihrer Wind- und Regenbrücken, bei denen immer 5 Pavillions durch Korridore verbunden sind. Wie fast überall in China haben Glückspiele eine hohe Bedeutung. In jedem Dorf kann man Männer beim Spielen sehen.

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Rote Erde  in Xing Tian
Nach dem Flug nach Kunming fahre ich etwa 160 km nordöstlich nach der Stadt Donchuan. Von dort geht es weiter in das touristisch weitgehend unerschlossene Gebiet «Hong tu di», was soviel wie «rote Erde» heisst. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Die wunderschön angeordneten Felder werden mit Holzpflug und Ochsen oder Pferden bewirtschaftet. Der Guide hat nur eine von Hand gezeichnete Karte dabei und muss immer wieder nach dem Weg fragen. Die Unterkunft und auch das Essen sind sehr einfach!

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Lijiang
Nach einem spannenden Aufenthalt geht es zurück nach Kunming und von dort mit dem Flugzeug nach Lijiang. Die UNESCO Weltkulturerbe-Stadt ist ein Anziehungspunkt von hunderttausenden chinesischen Touristen. Nach dem anfänglichen Schock «entführt» mich der lokale Guide in die «Hinterhöfe» der Stadt, wo das Leben noch urtümlich ist. Die Minderheit der Naxi sind in ihren traditionellen Kleidern zu sehen und ältere Frauen treffen sich auf dem Marktplatz zur Morgengymnastik.

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Liming
Etwa drei Fahrstunden von Lijiang liegt Liming. Im nahen Laojunshan Nationalpark befindet sich der «Tausend Schildkröten Berg», eine unvergleichbare Felsformation, die dem Panzer tausender Schildkröten gleicht. Von Liming führen auch über tausend Treppenstufen zu der grandiosen Formation.
 
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Tigersprungschlucht
Weiter geht es zum Oberlauf des Yangtze, dem Jinshajiang. Er hat sich über Jahrmillionen tief in das Gebirge eingefressen. An seiner engsten Stelle stürzt sich der reissende Fluss mit lautem Getöse durch die Tigersprungschlucht. Das Tea Horse Trade House ist Unterkunft für die Nacht und nur über eine dramatisch steile Schotterstrasse zu erreichen.

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Lugu See
Auf 2685 m.ü.M. liegt der Lugu See, einer der grössten Binnenseen Asiens. Er ist «neben mir» auch Ziel von tausenden Touristen aus China. Als «Langnase» bin ich die Attraktion, sind doch praktisch keine Touristen aus anderen Ländern dort. Etwas abseits des Rummels sind die Minderheiten der Mosuou und der Yi anzutreffen. Spannende Begegnungen in einer wunderschönen Landschaft.

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Kunming
Abschluss der Reise bildet ein Besuch im Steinwald, südlich der Grossstadt Kunming. Hollywood war wohl Vorbild dieser Touristenattraktion. Aber selbst in einem grossen, modernen Hotel ist es schier unmöglich sich auf Englisch zu verständigen. China ist so gross, dass die einheimischen Touristen in Massen auftreten. Nach dem Exkurs in das «alte China» bringt mich dieser Besuch zurück in die Realität.

http://www.rudolf-hug.ch/content/fotogalerie/Travel/China%202013/index.html


Eine spannende Reise, die viel zu schnell zu Ende geht. Die Kontraste zwischen modernsten Städten und dem urtümlichen China sind spannend aber wohl nicht mehr lange zu sehen. Dramatisch schnell findet die Entwicklung statt!

Weitere Bilder dieser Reise können in der Galerie auf meiner Homepage betrachtet werden. 

Montag, 11. November 2013

Bildband über eine Reise entlang der Seidenstrasse

Menschen & Kulturen Mit dem Zug entlang der Seidenstrasse
Letzten Herbst habe ich eine Reise von Astana in Kasachstan über Usbekistan nach Aschgabat in Turkmenistan gemacht. Ich war mit einem Extrazug unterwegs, der wie ein Kreuzfahrtschiff meist in der Nacht unterwegs ist und tagsüber an verschieden, interessanten Orten entlang der Seidenstrasse Halt macht. Nicht weniger als sieben UNESCO Weltkulturerbestätten können besichtigt werden. Von diesen Bildern habe ich einen Bildband realisiert und in meinem Verlag «rudolf-hug» herausgegeben. 

Der Bildband hat die Abmessungen 24 x 21 cm, einen Umfang von 196 Seiten, ist fadengeheftet und mit einem festen Buchdeckel versehen. (ISBN 978-3-9524084-2-1) 

Durch Anklicken des Bildes kann im Buch virtuell geblättert werden (braucht den Flash Player).

Das Buch kann im Web-Shop für Fr. 59.50 (plus Versandkosten) bestellt werden. 
 
http://www.rudolf-hug.ch/content/fotobuch/Registan/start

Mit vielen Bildern und erläuterndem Text wird die Reise entlang der Seidenstrasse beschrieben. Die Reise beginnt in der kalten Steppe von Kasachstan.



Immer wieder hält der Zug und die Ausflüge ermöglichen den Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Besonders geeignet sind dafür die farbigen, lokalen Märkte.


Ein spezielles Highlight ist der Aufenthalt in Samarkand in Usbekistan. Der Registanplatz ist ein Beispiel der grossen Baukunst der Samaniden. Der berühmte Herrscher Timur Lenk machte die Stadt zum Zentrum seines Reiches.




Der Märchenstadt Chiwa ist ein weiteres Kapitel im Buch gewidmet. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich unzählige Monumente, die die Märchen aus «1001 Nacht» lebendig werden lassen.


Das Kapitel über Buchara zeigt Bilder der Moscheen, Medresen und Minarette. Aber auch die Menschen, die in der Stadt leben, werden portraitiert.


Der Personenkult in Turkmenistan ist neben der alten Oasenstadt «Merw» und den zerfallenen Festungen Thema der Kapitel über Turkmenistan.


 www.rudolf-hug.ch